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Lavendel (Lavendula angustifolia) |
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13.06.2006 |
Lavendel ist eine seit Urzeiten wegen ihres angenehmen Duftes
geschätzte Pflanze, deren Blüten man u. a. zum Vertreiben von Motten
einsetzte. Lavendel eignet sich aber auch zum Würzen und ist sehr schmackhaft zu Wild, Geflügel, Lamm und Schwein sowie für Gemüse- und Kräuersoßen.
Beschreibung Der zur Familie der Lippenblütler (Labiateae) gehörende
robuste, kleine Strauch, der eine Höhe von bis zu 1 m erreichen kann, wird auch heute noch insbesondere in
Südfrankreich gewerbsmäßig zur Gewinnung des ätherischen Öls angebaut.
Die ledrigen Blätter sind relativ klein, lanzettförmig und einigermaßen
dick, so daß sie fast wie breite Nadeln aussehen. Die Blütenrispen mit
den unzähligen violetten Blüten erscheinen im Sommer ab ungefähr Juli.
Lavendel wächst im Laufe der Jahre zu einem knorrigen Gehölz heran, das
auch sehr starken Rückschnitt klaglos verträgt. Lavendula angustifolia
ist auch in Mitteleuropa frosthart.
PflegeLavendel ist an trockene Standorte angepaßt und benötigt daher nur
wenig Wasser. Das Substrat sollte möglichst nur leicht feucht gehalten
werden und darf durchaus auch einmal komplett austrocknen. Kurzzeitig
richtet aber auch stark erhöhte Feuchtigkeit keinen Schaden an. Ein kalkhaltiges Substrat ist von Vorteil. Der Lavendel benötigt einen vollsonnigen Standort und kommt mit dem mitteleuropäischen Klima sehr gut zurecht. Im Winter kann er sogar draußen an einem windgeschützten Standort verbleiben.
Verwandte ArtenIn Europa ist hauptsächlich die Art Lavendula angustifolia verbreitet. Es gibt so ca. 25 weitere Arten. In wärmeren Gebieten sind vor allem die Arten Lavendula latifolia oder Lavendula stoechas zu finden.
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Letzte Aktualisierung ( 13.06.2006 )
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