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Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) |
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17.08.2006 |
Diese wunderschöne Fächerpalme gedeiht in Wohnzimmern das ganze Jahr über ebenso gut wie im Sommer auf dem Balkon oder der Terrasse. Das besondere an dieser Palme ist, dass sie Winterresistent ist. Größere Exemplare können also durchaus auch bei mitteleuropäischen Klimaten im Freien angepflanzt werden. Im Fachhandel ist diese Palme nur schwer erhältlich, im Internet besonders in bekannten Auktionsbörsen kann man aber fündig werden.
Beschreibung Die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) stammt aus Südostasien und kommt wildwachsend auf Burma oder in China vor. Dort kann sie eine Höhe von 10 Metern erreichen, mit einem geraden unverzweigten Stamm und Blättern, die hoch oben an der Spitze in Büscheln zusammensitzen. Der Stamm ist bedeckt mit alten Blättern und mit Hanf, der geerntet zur Herstellung von Seilen und Matten verwendet wird. Die Blattwedel haben einen Stiel, der 50 bis 80 cm lang wird. Er ist an den Seiten gefurcht und gezahnt. Die Blattpaare sitzen in halbrunden Fächern mit 20 bis 30 Einzelblättern von 40 bis 50 cm Länge. Diese Palme ist besonders für etwas kühlere Klimate besonders geeignet, da sie bis ca. -20° C frostresistent ist. Gut geschützt, können größere Exemplare auch im Freien überwintern.
StandortDer Standort sollte grundsätzlich hell sein, besonders junge Pflanzen sollten aber nie der sengenden Sonne ausgesetzt werden, schon gar nicht, wenn sich die Sonnenstrahlen durch eine Fensterscheibe verstärken. Ältere Pflanzen sind robuster und auch gegen intensivere Sonneneinstrahlung weniger empfindlich. Im Winter benötigt die Hanfpalme einen kühleren Platz mit Temperaturen von 8 bis 10 Grad Celsius.
PflegeDie Hanfpalme wird im Laufe der Jahre zu ei ner verblüffend großen Pflanze. Daran sollte man beim Kauf denken - besonders wenn sie in der Wohnung gehalten werden soll. Die Chinesische Hanfpalme gedeiht problemlos in üblicher Blumenerde, besonders aber mag sie Kokossubstrat. Wenn die Wurzelballen größer werden, sollte sie umgetopft werden, wobei man darauf achten muss, die empfindlichen Wurzeln dabei nicht zu schädigen. Wenn die Palme im Sommer im Freien gehalten wird, so muss man sie reichlich gießen und düngen. Welke Blätter werden am Stamm abgeschnitten. Dunkle runde Flecken mit hellerer Umrandung deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Das kann besonders dann auftreten, wenn die Pflanze zum ersten Mal im Freien steht. Für diesen Fall gibt es Pilzbekämpfungsmittel. Trockene braune Blattspitzen können ihre Ursache in nicht ausreichender Feuchtigkeit haben. Braune Schilder und weiße Wattebüschel am Blattstängel sind ein untrügliches Zeichen für den Befall von Schild- und Wollläusen. Die betroffenen Stellen kann man vorsichtig mit einem scharfen Messer abschaben, anschließend mit einem alkoholgetränkten Wattebausch abtupfen und danach mit klarem Wasser nachspülen. Diese Anwendung sollte einige Male im wöchentlichen Abstand wiederholt werden, da sonst die nächste Generation von Schädlingen ausschlüpft. |
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Letzte Aktualisierung ( 17.08.2006 )
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